Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Überschätzt/Unterschätzt - mit Wendelin Schmidt-Dengler

12.03.2007

ÜBERSCHÄTZT/UNTERSCHÄTZT
MIT WENDELIN SCHMIDT-DENGLER

Diskussionsreihe zur Literaturkritik

Patrick Süskind und Lilian Faschinger stehen im Zentrum dieses Abends der Reihe „Überschätzt/Unterschätzt“, an dem der Germanist Wendelin Schmidt-Dengler zu Gast im Gespräch mit Anton Thuswaldner sein wird.

Gerechtigkeit war noch nie die Stärke des Literaturbetriebs. Der eine wird hoch gelobt und findet mühelos seine Leser, und weil er erfolgreich ist, wird er ein Fall für Kino und Fernsehen auch noch. Die andere verschreibt sich seit vielen Jahren einem anspruchsvollen Konzept von Literatur, das sie Buch für Buch weiter treibt und verfeinert, und weil sie sich das lineare Erzählen versagt, wird sie mit der Verweigerungshaltung des breiten Publikums bestraft.

Patrick Süskinds Roman „Das Parfüm“ wurde in 46 Sprachen übersetzt und in 15 Millionen Exemplaren verkauft. Wendelin Schmidt-Dengler, ein kritischer Germanist in Österreich, findet, dass sich die zahlreichen Süskind-Leser täuschen lassen. Dafür macht er sich stark für Lilian Faschinger, die auf eine beachtliche Anzahl von Büchern verweisen kann, aber immer noch als Geheimtipp gehandelt wird. Ihr Roman „Die neue Scheherazade“ (1986) fiel aus dem Rahmen der Konfektionsware der damaligen Zeit. Da war eine gewaschen mit allen Wassern der Moderne und brachte die alte, ehrwürdige Fabuliertradition ins Spiel. „Lustspiel“ (1989), „Wiener Passion“ (1999), „Paarweise“ (2002), das sind nur ein paar Titel einer Autorin, die mit jedem Buch von vorne anfängt zu schreiben.

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