Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

Weiterlesen …

18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

Weiterlesen …

26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Ulrich Brand - Imperiale Lebensweise

20.06.2018 (19:00)

Ulrich Brand
Imperiale Lebensweise

Vortrag & Diskussion

Ort: Unipark Nonntal, Erzabt-Klotz-Straße 1

Ein Paradoxon steht am Beginn des von Ulrich Brand und Markus Wissen verfassten Buches „Imperiale Lebensweise“: Obwohl das gesellschaftliche Bewusstsein um den Zusammenhang zwischen (mittlerweile globalisierter) westlicher Lebensweise und gegenwärtigen Krisen (vom Klimawandel und der Vernichtung von Ökosystemen bis zu weltweiter sozialer Polarisierung, geopolitischen Spannungen und Kriegen) gestiegen ist, orientieren sich Politik und Wirtschaft weiterhin an den Prinzipien der kapitalistischen Wachstumslogik und bleiben Produktionsnormen ebenso unverändert wie unsere Konsumgewohnheiten. Die „imperiale Lebensweise“, die auf Ausbeutung der Ressourcen von Natur und Arbeitskraft andernorts beruht, ist uns selbstverständliche Alltagspraxis geworden, sie erscheint uns als „natürlich“.

Das Buch bietet eine grundlegende analytische Zusammenschau der Ursachen, der vielfältigen Aspekte und Widersprüche „imperialer Lebensweise“, es beleuchtet ihre zerstörerischen Dynamiken und legt eindringlich dar, dass es umfassende sozial-ökologische Transformationen braucht, um alternative Perspektiven einer „solidarischen Lebensweise“ lebbar werden zu lassen.

Ulrich Brand ist Professor für Internationale Politik an der Universität Wien. Er arbeitet zu Fragen der kapitalistischen Globalisierung und Möglichkeiten politischer Steuerung, zu internationaler Ressourcen- und Umweltpolitik sowie zu Lateinamerika. Sein mit Markus Wissen verfasstes Buch „Imperiale Lebenswiese. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur in Zeiten des globalen Kapitalismus“ ist 2017 im oekom Verlag erschienen.

Eintritt: frei

Veranstalter: prolit, Südwind, Aufbruch Salzburg

 

Zurück