Veranstaltungen

24.10.2018 (Mittwoch) 19:30

Maxim Kantor - Rotes Licht

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Über drei Generationen erzählt Maxim Kantor die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zwischen Deutschland und Russland: Von der Russischen Revolution bis zum Ende der UdSSR, vom Aufstieg Hitlers bis zu Putins Krieg auf der Krim spannt sich der historische Bogen.

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24.10.2018 (Mittwoch) 19:30
Maxim Kantor - Rotes Licht
30.10.2018 (Dienstag) 19:30

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch 
Literaturhaus

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren.

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Zuzsanna Gahse/Christoph W.Bauer - Jan, Janka, Sara und ich / stromern

07.12.2015 (19:30)

ZSUZSANNA GAHSE / CHRISTOPH W. BAUER
JAN, JANKA, SARA und ich / stromern

Lesungen & Gespräch 

Dreiundzwanzig Personen reden über eine kleine Ortschaft, die in rasantem Tempo wächst, sich verändert, anders wird. Jan und Janka, Max und Cara und nicht zuletzt ein „Ich“ sprechen in einem Tonstudio auf Band, was sie zu sagen haben, und sie tun das in wechselndem Tonfall und wechselhaften Stimmungslagen. Mit „JAN, JANKA, SARA und ich“ hat Zsuszanna Gahse vielstimmige Geschichten über das Urbane geschrieben. Ihren Figuren – den Sesshaften und Durchreisenden, den Zugezogenen oder Alteingesessenen – genau zuhörend, schafft sie ein lebendiges Bild von den Lebens- und Beziehungsformen in einer zusehends aus den Fugen geratenen globalen Gesellschaft.

Das Unterwegssein, das Vagabundieren, die Angst vor dem Stillstand sind auch Motor von Christoph W. Bauers neuestem Gedichtband „stromern“. Im Dialog mit lyrischen Wegbegleitern von Francois Villon bis Heinrich Heine und im Spiel mit Tradition und Variation durchstreift der Autor Kindheitslandschaften, poetische Welten, Sätze und Wörter, Orte und Städte. Er streunt durch die Geschichte der Poesie ebenso wie durch die Gegenwärtigkeit des Lebens, des Liebens, der Sehnsucht und der Zumutungen unseres Daseins.

 

Zsuzsanna Gahse, geboren 1946 in Budapest, lebt in Müllheim (Schweiz). Für ihr vielfältiges literarisches Werk von mehr als 20 Buchveröffentlichungen erhielt sie u.a. den aspekte-Literaturpreis und den Adalbert-von-Chamisso-Preis. „JAN, JANKA, SARA und ich“ ist in der Edition Korrespondenzen erschienen.

Christoph W. Bauer, geboren 1968, lebt in Innsbruck. Er verfasst Lyrik und Prosa, Hörspiele, Essays und Übersetzungen. Seine zahlreichen Publikationen wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis und dem Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. „stromern“ ist im Haymon Verlag erschienen.

 

Veranstalter: prolit

Eintritt: freiwillige Spende

Impressionen

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