Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

Weiterlesen …

07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

Weiterlesen …

05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Zsuzsanna Gahse - Oh, Roman! (Kopie)

26.11.2007

ZSUZSANNA GAHSE
OH, ROMAN!

Lesung & Gespräch

„… jetzt würden die Erinnerungen einsetzen, aufpassen, jetzt werden sich die Erinnerungen ausweiten, sagte ich mir, und gleich waren mir zwei, drei slowenische Wörter eingefallen, als hätten die Wörter, die ich seinetwegen gelernt hatte, auf ein solches Erinnern gewartet. Der schlaksige Roman, dachte ich, der Arme, und hatte seine Gesichtszüge vor mir …“ 


Ende Juli, ein dreitägiger Arbeitsbesuch im Krankenhaus – draußen Hitze, drinnen Spitalalltag. Die Ich-Erzählerin, eine „Schreiberin“ aus Wien, wo sie in einem Schokoladengeschäft von Kunden bestellte Reiseberichte verfasst, ist zu Besuch beim Goldschmied Friedrich, um dessen Einfälle für künftige Schmuckprojekte zu notieren. Doch in der Spitalswelt ist man sich fremd, das Gespräch stockt, und auf dem Flur taucht plötzlich und unerwartet Roman auf, der „Lebensmann“, den die Erzählerin seit 15 Jahren nicht mehr gesehen und den sie erfolgreich vergessen hatte. Erinnerungen setzen ein, und plötzlich ragen überall Geschichten in die Vergangenheit hinein und aus ihr heraus. Und erstmals wird die „Schreiberin“ zur Erzählerin der eigenen Beobachtungen und Geschichten, sodass sich in die Chronik des Spitalsbesuchs ein unvergessliches Bild Romans einschreibt.
„Oh, Roman“ ist eine Krankengeschichte, eine Liebesgeschichte, ein Buch übers Vergessenwollen und Erinnernkönnen, ein subtiles Doppelporträt zweier Männer, eine Hommage an György Ligeti und nicht zuletzt ein Buch über die Lust am Schreiben. Einleitung: Anton Thuswaldner

Zsuzsanna Gahse, geb. 1946 in Budapest, lebt als freie Schriftstellerin in Müllheim, Schweiz. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Aspekte-Preis und Adalbert-von-Chamisso-Preis. Über 20 Buchveröffentlichungen, u.a.: „Nichts ist wie“ (Roman, 1999); „durch und durch“ (2004) und „Instabile Texte“ (2005). „Oh, Roman“ ist in der Edition Korrespondenzen erschienen.

Zurück