Veranstaltungen

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Zsuzsanna Gahse - Oh, Roman!

26.11.2007

ZSUZSANNA GAHSE
OH, ROMAN!

Lesung & Gespräch

„… jetzt würden die Erinnerungen einsetzen, aufpassen, jetzt werden sich die Erinnerungen ausweiten, sagte ich mir, und gleich waren mir zwei, drei slowenische Wörter eingefallen, als hätten die Wörter, die ich seinetwegen gelernt hatte, auf ein solches Erinnern gewartet. Der schlaksige Roman, dachte ich, der Arme, und hatte seine Gesichtszüge vor mir …“ 


Ende Juli, ein dreitägiger Arbeitsbesuch im Krankenhaus – draußen Hitze, drinnen Spitalalltag. Die Ich-Erzählerin, eine „Schreiberin“ aus Wien, wo sie in einem Schokoladengeschäft von Kunden bestellte Reiseberichte verfasst, ist zu Besuch beim Goldschmied Friedrich, um dessen Einfälle für künftige Schmuckprojekte zu notieren. Doch in der Spitalswelt ist man sich fremd, das Gespräch stockt, und auf dem Flur taucht plötzlich und unerwartet Roman auf, der „Lebensmann“, den die Erzählerin seit 15 Jahren nicht mehr gesehen und den sie erfolgreich vergessen hatte. Erinnerungen setzen ein, und plötzlich ragen überall Geschichten in die Vergangenheit hinein und aus ihr heraus. Und erstmals wird die „Schreiberin“ zur Erzählerin der eigenen Beobachtungen und Geschichten, sodass sich in die Chronik des Spitalsbesuchs ein unvergessliches Bild Romans einschreibt.
„Oh, Roman“ ist eine Krankengeschichte, eine Liebesgeschichte, ein Buch übers Vergessenwollen und Erinnernkönnen, ein subtiles Doppelporträt zweier Männer, eine Hommage an György Ligeti und nicht zuletzt ein Buch über die Lust am Schreiben. Einleitung: Anton Thuswaldner

Zsuzsanna Gahse, geb. 1946 in Budapest, lebt als freie Schriftstellerin in Müllheim, Schweiz. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Aspekte-Preis und Adalbert-von-Chamisso-Preis. Über 20 Buchveröffentlichungen, u.a.: „Nichts ist wie“ (Roman, 1999); „durch und durch“ (2004) und „Instabile Texte“ (2005). „Oh, Roman“ ist in der Edition Korrespondenzen erschienen.

Impressionen

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