Veranstaltungen

29.04.2019 (Montag) 19:30

Aref Hamza - Du bist nicht allein

Lesung und Gespräch (kurdisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Aref Hamza braucht wenig an Worten, um Großes zu fassen: den Krieg in Syrien und was er für den einzelnen Menschen bedeutet. Die Erfahrung von Flucht und Exil, den Verlust der Sprache.

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29.04.2019 (Montag) 19:30
Aref Hamza - Du bist nicht allein
23.05.2019 (Donnerstag) 12:30

Tomer Gardi - Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück

Lesung und Gespräch
Ort:academy

Franz Josef Straße 4

Tomer Gardi erzählt in seinem neuen Roman „Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück“ (Ü: Anne Birkenhauer) eine moderne Scheherezade-Geschichte im heutigen Israel und beweist, dass er nicht nur in „Broken German“ (2016) seinem sprachspielerischem Eigensinn treu bleibt.

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23.05.2019 (Donnerstag) 12:30
Tomer Gardi - Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück
04.06.2019 (Dienstag) 19:30

Angela Krauß - Der Strom

Lesung und Gespräch
Ort:Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

In einem dichten Strom verweben sich Erinnerungs- und Zukunftspartikel, verflechten sich in der heiter-lakonischen Sprache von Angela Krauß zu neuen Bildern von Welt und Wirklichkeit ...

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04.06.2019 (Dienstag) 19:30
Angela Krauß - Der Strom

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Tschingis Aitmatov - Kindheit in Kirgisien

29.09.1998

TSCHINGIS AITMATOV
KINDHEIT IN KIRGISIEN

Lesung & Gespräch

Mündlich erzählte Geschichten, Erinnerungen und Bilder, erst im Nachhinein für die Veröffentlichung aufgezeichnet, versammelt das neueste Buch des mit „Dshamilja” weltbekannt gewordenen Autors. Tschingis Aitmatow liest an diesem Abend aus mehreren Werken, u.a. aus „Kindheit in Kirgisien” und „Dshamilja”. Erzählungen von einer Kindheit und Jugend zwischen stalinistischen Säuberungen, dem Erleben des Krieges und dem Aufwachsen im Zusammenhalt seines Volks kirgischer Bergnomaden: „Diese Erfahrungen stehen am Anfang meines Schreibens. Meine ersten Novellen – sie alle gehen zurück auf meine ersten großen Schritte im Leben – ein Leben, das Kindern meist verborgen bleibt. Die kindliche Wahrnehmung der Welt schützt sie. Aber ich bin sofort hineingeraten und stand mitten in der echten, brutalen Wirklichkeit.“ In einer Sprache, die von der Spannung lebt – der Spannung zwischen Überlieferung und Moderne, zwischen realistischem Erzählen und archaisch-mythischen Bildern, zwischen patriarchaler Sippen-Kultur und sowjetischer Staatsideologie – vermitteln die Texte Aitmatows die wechselvolle Geschichte Kirgisiens in der besten Tradition des Erzählens. 
 
Tschingis Aitmatow, geboren 1928 in Kirgisien, Ausbildung an einer landwirtschaftlichen Hochschule, Arbeit als Viehzuchtexperte. Besuch des Gorki-Literatur-Instituts in Moskau, ab 1960 Sonderkorrespondent der Prawda. Internationale Bekanntheit erreicht er insbes. durch seine – politisch vorerst heftig umstrittene – Erzählung „Dshamilja” . Weitere Werke u.a.: „Aug in Aug”, „Der weiße Dampfer”, „Das Kassandramal”, „Ein Tag länger als ein Leben”, „Der Richtplatz”; Aitmatow ist seit 1987 Mitglied der Weltakademie für Wissenschaft und Künste und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur 1994. Seit 1995 ist Aitmatow Botschafter der Republik Kirgistan in Brüssel.
 
Veranstalter: prolit

 

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