Veranstaltungen

07.05.2018 (Montag) 19:30

Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Fremde Verwandtschaften ist eine groß angelegte Reflexion über das Sein, voller Details und Feinheiten, doppelter Böden und versteckter Gänge. 

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07.05.2018 (Montag) 19:30
Thomas Stangl - "Fremde Verwandtschaften"
05.06.2018 (Dienstag) 19:30

Esther Kinksy - Hain

Lesung & Gespräch 
Literaurhaus

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys „Geländeroman“. Sie führen nach Italien, in abseitige Landstriche und Gegenden, in eine Kleinstadt in den Hügeln nahe von Rom oder in die Lagunenlandschaft im Delta des Po.  Und sie beschreiben Aufbrüche in die weiten Räume des Erinnerns.

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05.06.2018 (Dienstag) 19:30
Esther Kinksy - Hain

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Tschingis Aitmatov - Kindheit in Kirgisien

29.09.1998

TSCHINGIS AITMATOV
KINDHEIT IN KIRGISIEN

Lesung & Gespräch

Mündlich erzählte Geschichten, Erinnerungen und Bilder, erst im Nachhinein für die Veröffentlichung aufgezeichnet, versammelt das neueste Buch des mit „Dshamilja” weltbekannt gewordenen Autors. Tschingis Aitmatow liest an diesem Abend aus mehreren Werken, u.a. aus „Kindheit in Kirgisien” und „Dshamilja”. Erzählungen von einer Kindheit und Jugend zwischen stalinistischen Säuberungen, dem Erleben des Krieges und dem Aufwachsen im Zusammenhalt seines Volks kirgischer Bergnomaden: „Diese Erfahrungen stehen am Anfang meines Schreibens. Meine ersten Novellen – sie alle gehen zurück auf meine ersten großen Schritte im Leben – ein Leben, das Kindern meist verborgen bleibt. Die kindliche Wahrnehmung der Welt schützt sie. Aber ich bin sofort hineingeraten und stand mitten in der echten, brutalen Wirklichkeit.“ In einer Sprache, die von der Spannung lebt – der Spannung zwischen Überlieferung und Moderne, zwischen realistischem Erzählen und archaisch-mythischen Bildern, zwischen patriarchaler Sippen-Kultur und sowjetischer Staatsideologie – vermitteln die Texte Aitmatows die wechselvolle Geschichte Kirgisiens in der besten Tradition des Erzählens. 
 
Tschingis Aitmatow, geboren 1928 in Kirgisien, Ausbildung an einer landwirtschaftlichen Hochschule, Arbeit als Viehzuchtexperte. Besuch des Gorki-Literatur-Instituts in Moskau, ab 1960 Sonderkorrespondent der Prawda. Internationale Bekanntheit erreicht er insbes. durch seine – politisch vorerst heftig umstrittene – Erzählung „Dshamilja” . Weitere Werke u.a.: „Aug in Aug”, „Der weiße Dampfer”, „Das Kassandramal”, „Ein Tag länger als ein Leben”, „Der Richtplatz”; Aitmatow ist seit 1987 Mitglied der Weltakademie für Wissenschaft und Künste und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur 1994. Seit 1995 ist Aitmatow Botschafter der Republik Kirgistan in Brüssel.
 
Veranstalter: prolit

 

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