Veranstaltungen

22.11.2017 (Mittwoch) 19:30

Attila Bartis - Das Ende

Lesung & Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Literaturhaus

Nach seinem von der Kritik hochgelobten Roman „Die Ruhe“ lesen wir in Attila Bartis‘ neuem, von Terézia Mora übersetzten Roman von Begehren und erotischer Abhängigkeit, von Momenten des Glücks und von privatem Scheitern, das auch als Spiegel gesellschaftlicher Verfasstheit gesehen werden kann. 

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22.11.2017 (Mittwoch) 19:30
Attila Bartis - Das Ende
27.11.2017 (Montag) 19:30

Daša Drndić, Marko Pogačar - Kroatische Literatur im Fokus

Lesung & Gespräch (kroatisch/deutsch)

Literaturhaus

Zwei Generationen kroatischer Schriftsteller treffen an diesem Abend aufeinander – Daša Drndić, anerkannte Essayistin, Dramatikerin und Romanautorin und Marko Pogačar, einer der beeindruckendsten Lyriker der Region.

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04.12.2017 (Montag) 19:00

Michael Glawogger - 69 Hotelzimmer / Untitled

Filmpremiere, Lesung und Gespräch
Ort: DAS KINO

Michael Glawogger, einer der wichtigsten österreichischen Filmemacher, ist 2014  in Liberia an Malaria gestorben. Zurückgelassen hat er an die 70 Stunden Rohmaterial für einen geplanten Film, ebenso Texte, Reisenotizen, literarische Fragmente. 

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„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Anja Golob - ab und zu neigungen

13.09.2017 (19:30)

Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Lesung & Musik (slowenisch/deutsch) 

Anja Golob ist eine der eindrucksvollsten Lyrikerinnen der slowenischen Gegenwartsliteratur, der Übersetzer Peter Urban-Halle nannte sie in der Neuen Zürcher Zeitung "eine Entdeckung“. Zu entdecken sind in ihrer Lyrik heterogene Sprach- und Bildwelten zwischen Konkretheit und Schwebezuständen, zwischen naturwissenschaftlicher Genauigkeit und poetischer Assoziation: von der Lichtgeschwindigkeit über die Gattung der Kerbtiere bis zum Dortgestern und Hierheute, die wie zwei Fremde am Flughafen stehen.

Es sind ein-dringliche Gedichte, in denen die gewöhnlichen Bedeutungen der Wörter verschoben werden, die Poetologie von Anja Golob setzt auf Verbindung und Verwandlung. Jeder Text erscheint als Resonanzraum, in dem das Alltägliche und das Erhabene, das Versehrte und das Schöne, das Gewesene und das noch nicht Gewordene sich zusammentun zu überraschenden Sprachbildern. In einer nie abschließbaren Bewegung und an den Grenzen der Begrifflichkeiten wie des Begreifens erschließt diese Lyrik vielfältige Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume.

Fritz Moßhammer wird die Lesung auf ebenso vielfältige Weise musikalisch begleiten – ihm geht es darum, im Geschriebenen den Rhythmus nachzuvollziehten in die Sprachmelodie einzutauchen, ihre Zwischenräume auszuloten und in einer gemeinsamen Performance Wort- und Klangspiel zu verbinden.

Anja Golob, geb. 1976 in Slovenj Gradec, Slowenien, studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Ljubljana. Theaterkritikerin, Schriftstellerin, Übersetzerin und Tanzdramaturgin. 2016 erhielt sie bereits zum zweiten Mal den slowenischen Jenko-Preis für Poesie,  eine Auszeichnung für den besten Lyrikband der letzten zwei Jahre. Auf Deutsch erhältlich ist der bibliophile Gedichtband „ab und zu neigungen“, übersetzt von Urška P. Černe und Uljana Wolf. 

Veranstalter: prolit

Eintritt: frei

Foto: Jost Franko

Impressionen

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