Veranstaltungen

25.09.2017 (Montag) 19:30

Dragan Velikic - Jeder muss doch irgendwo sein

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Niemand hat sein Leben akribischer memoriert als seine Mutter. Als sie stirbt, tritt der Sohn ihre Erbschaft als Archivar der Erinnerung an. Bilder, atmosphärische Momente, Menschen, Farben, Gerüche werden durch ihn vergegenwärtigt.

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27.10.2017 (Freitag) 19:30

Karin Betz - Tanfo fatal

Lesung & milonga
Ort: Literaturhaus

Mehr als Musik, mehr als Bewegung, mehr als Philosophie und mehr als Passion vereint der argentinische Tango all diese Momente zu einem unergründlichen Amalgam. Immer wieder haben auch AutorInnen sich auseinandergesetzt mit der kaum beschreibbaren Faszination, die der Tango – seit 2009 zum Weltkulturerbe erklärt – weltweit auslöst.

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27.10.2017 (Freitag) 19:30
Karin Betz - Tanfo fatal
08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00

Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas – eine zweifelnde und zugleich provokante und radikale Stimme, die in ihrem Schreiben mit Mut zu eigenständigen Positionen gesellschaftlich brisante Themen verhandelt.

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08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00
Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Anja Golob - ab und zu neigungen

13.09.2017 (19:30)

Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Lesung & Musik (slowenisch/deutsch) 

Anja Golob ist eine der eindrucksvollsten Lyrikerinnen der slowenischen Gegenwartsliteratur, der Übersetzer Peter Urban-Halle nannte sie in der Neuen Zürcher Zeitung "eine Entdeckung“. Zu entdecken sind in ihrer Lyrik heterogene Sprach- und Bildwelten zwischen Konkretheit und Schwebezuständen, zwischen naturwissenschaftlicher Genauigkeit und poetischer Assoziation: von der Lichtgeschwindigkeit über die Gattung der Kerbtiere bis zum Dortgestern und Hierheute, die wie zwei Fremde am Flughafen stehen.

Es sind ein-dringliche Gedichte, in denen die gewöhnlichen Bedeutungen der Wörter verschoben werden, die Poetologie von Anja Golob setzt auf Verbindung und Verwandlung. Jeder Text erscheint als Resonanzraum, in dem das Alltägliche und das Erhabene, das Versehrte und das Schöne, das Gewesene und das noch nicht Gewordene sich zusammentun zu überraschenden Sprachbildern. In einer nie abschließbaren Bewegung und an den Grenzen der Begrifflichkeiten wie des Begreifens erschließt diese Lyrik vielfältige Wahrnehmungs- und Erfahrungsräume.

Fritz Moßhammer wird die Lesung auf ebenso vielfältige Weise musikalisch begleiten – ihm geht es darum, im Geschriebenen den Rhythmus nachzuvollziehten in die Sprachmelodie einzutauchen, ihre Zwischenräume auszuloten und in einer gemeinsamen Performance Wort- und Klangspiel zu verbinden.

Anja Golob, geb. 1976 in Slovenj Gradec, Slowenien, studierte Philosophie und Vergleichende Literaturwissenschaft in Ljubljana. Theaterkritikerin, Schriftstellerin, Übersetzerin und Tanzdramaturgin. 2016 erhielt sie bereits zum zweiten Mal den slowenischen Jenko-Preis für Poesie,  eine Auszeichnung für den besten Lyrikband der letzten zwei Jahre. Auf Deutsch erhältlich ist der bibliophile Gedichtband „ab und zu neigungen“, übersetzt von Urška P. Černe und Uljana Wolf. 

Veranstalter: prolit

Eintritt: frei

Foto: Jost Franko

Impressionen

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