Veranstaltungen

20.11.2019 (Mittwoch) 19:30

Christoph W. Bauer - Niemandskinder

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek / Panoramabar

Niemandskindern ganz unterschiedlicher Art spürt Christoph W. Bauer in seinem Roman nach – verdrängt aus der Ordnung der Welt, gebunden an eine fremde Vergangenheit, vergessen für eine lebenswerte Zukunft.

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20.11.2019 (Mittwoch) 19:30
Christoph W. Bauer - Niemandskinder
23.11.2019 (Samstag) 10:30

Robert Misik - Die Gratwanderungen der Widerständigkeit

Vortrag und Diskussion
Ort: W&K-Atelier, Bergstraße 12

Widerstand initiiert, provoziert und belebt gesellschaftliche Konflikte und ist daher ein unverzichtbares Korrektiv für Fehlentwicklungen aller Art.

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25.11.2019 (Montag) 19:30

Martyna Bunda - Das Glück der kalten Jahre

Lesung & Gespräch (polnisch/deutsch)
Ort: Literaturhaus

Martyna Bunda beherrscht die Kunst, uns die Dinge mit den Augen der Figuren sehen zu lassen. In ihrem aufsehenerregenden Debüt gelingt es ihr, eine weibliche Familiensaga zu erzählen, deren Größe aus dem vermeintlich Kleinen und Alltäglichen erwächst und die in privaten Biografien die große Weltgeschichte abbildet.

 

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28.11.2019 (Donnerstag) 19:30

Mojca Kumerdej - Chronos erntet

Lesung & Gespräch (slowenisch/deutsch)
Ort: Literaturhaus

Mojca Kumerdej führt in ihrem polyphonen historischen Roman in die Zeit der beginnenden Gegenreformation im späten 16. Jahrhundert. „Chronos erntet“ ist aber nicht als historisches Buch zu lesen, es führt immer ins Heute und beschreibt in der Darstellung historischer Prozesse aufs Treffendste gegenwärtige Probleme.

 

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28.11.2019 (Donnerstag) 19:30
Mojca Kumerdej - Chronos erntet

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Drago Jancar - Wenn die Liebe ruht

05.11.2019 (19:30)

DRAGO JANCAR
Wenn die Liebe ruht

Lesung & Gespräch (slowenisch/deutsch)

Die Stadt Maribor in der Südsteiermark wurde nach dem Ersten Weltkrieg Slowenien zugeschlagen, die deutschsprachige Bevölkerung langsam verdrängt. Als die deutsche Wehrmacht 1941 einmarschierte, ging es wieder rückwärts. In dieser Zeit beginnt Drago Jancars vielfach verschachtelter Roman. Wir schreiben das Jahr 1944. Partei und Behörden sind dabei, Maribor „wieder deutsch“ zu machen. 

Die junge Medizinstudentin Sonja erkennt in dem SS-Offizier, den sie auf der Straße in Maribor trifft, Ludek wieder, der sie als Kind beim Skifahren aus dem Schnee gezogen hat. Ludek heißt jetzt Ludwig und ist überzeugter Nationalsozialist. Sonja bittet ihn um Hilfe für ihren inhaftierten Freund Valentin, sie zahlt für seine Hilfe einen hohen Preis. Doch Valentin, der bei den Partisanen kämpft und später im Kommunismus Karriere macht, dankt Sonja ihren Einsatz nicht. Stilistisch brillant lotet Jancar in seinem preisgekrönten Roman große Themen aus: wie weit wir bereit sind zu gehen und was es heißt, zu lieben in Zeiten des Kriegs.

Drago Jančar, geboren 1948 in Maribor, lebt in Ljubljana und gilt als der bedeutendste zeitgenössische Autor seines Landes. Seine Romane, Essays und Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt. 1974 wurde er wegen „feindlicher Propaganda“ inhaftiert. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen: u. a. Prešeren-Preis (1993), Europäischer Preis für Kurzprosa (1994), Jean-Améry-Preis für Essayistik (2007) und Prix Européen de Littérature (2012). „Wenn die Liebe ruht“ ist im Zsolnay Verlag erschienen.

 

Impressionen

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