Veranstaltungen

22.02.2018 (Donnerstag) 19:30

István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren

Lesung und Gespräch (ungarisch/deutsch)
Ort: Galerie Untersberger-Kerschbaumer

Wolf-Dietrich-Straße 4a

Wie nebenbei entwerfen diese Gedichte starke Visionen und ausdrucksstarke Bildwelten, deren Melancholie von feinem Witz und lakonischem Humor unterlaufen wird.  

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22.02.2018 (Donnerstag) 19:30
István Kemény - Ein guter Traum mit Tieren
26.02.2018 (Montag) 19:30

Sasha Maria Salzmann - Außer sich

Lesung und Gespräch
Ort: Literaturhaus

Sie sind zu zweit, von Anfang an, die Zwillinge Alissa und Anton. In der kleinen Zweizimmerwohnung im Moskau der postsowjetischen Jahre. 

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26.02.2018 (Montag) 19:30
Sasha Maria Salzmann - Außer sich
05.03.2018 (Montag) 19:30

Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

Lesung und Gespräch 
Ort: Stadt:Bibliothek Salzburg / Panorama-Bar

Mit Witz und Lakonie durchquert dieser Roman die kulturellen Traditionen des Iran, er umkreist Fragen von Sprache und Identität und zeichnet auf so kluge wie vergnügliche Weise den Blick der Einen auf die Anderen nach, wobei jeweils wechselt, wer die Einen und wer die Anderen sind. 

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05.03.2018 (Montag) 19:30
Nava Ebrahimi - Sechzehn Wörter

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

08.11.2017 (18:30 - 20:00)

Ort: Literaturhaus

Film, Lesung & Gespräch (französisch/deutsch)

Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas – eine zweifelnde und zugleich provokante und radikale Stimme, die in ihrem Schreiben mit Mut zu eigenständigen Positionen gesellschaftlich brisante Themen verhandelt. Im nun erstmals auf Deutsch erschienenen Roman „Riwan oder der Sandweg“ lässt Ken Bugul ihre Ich-Erzählerin nach einem Studium in Belgien in ihr senegalesisches Dorf zurückkehren, wo sie zur 28. Frau des Serigne, des spirituellen Führers des Dorfes, wird. In ihrer besonderen Position als intellektueller, mit der westlichen Kultur vertrauten Frau versucht sie die Gratwanderung eines Lebens zwischen Tradition und westlicher Moderne. Wie beiläufig werden anhand ihrer Geschichte die ambivalenten Aspekte von Polygamie, hybriden kulturellen Identitäten sowie jenen der Geschlechter erkundet.

Vor der Lesung zeigen wir um 18:30 Uhr den Film „Ken Bugul – niemand will sie“ (Regie: Sabine Voser, 62 min.), der Ken Buguls Biografie nachzeichnet und dabei die Beziehungen zwischen Afrika und Europa reflektiert.

Mariétou Mbaye alias Ken Bugul (ein selbstgewähltes Pseudonym), geboren 1947 in einem isolierten Dorf im Senegal, damals noch französische Kolonie. Als erstes Mädchen der Familie geht sie zur Schule, 1971 erhält sie ein Stipendium zum Studium in Belgien. In Europa entdeckt sie neue Ideologien und Freiheitsideen, die moderne Kunst, aber auch Drogen Prostitution. Als 30jährige kommt sie in den Senegal zurück, seit 1986 arbeitete sie in über 30 afrikanischen Ländern für internationale Organisationen zu den Themen Familienplanung und Frauenrechte. Ken Bugul veröffentlichte bisher zehn Romane, zwei davon sind in deutscher Übersetzung erhältlich, „Riwan oder der Sandweg“, ausgezeichnet mit dem Grand Prix Littéraire de l’Afrique Noire, ist in der Übersetzung von Jutta Himmelreich im Verlag AfricAvenir erschienen.

Veranstalter: prolit, Südwind, Losito, AAI

Eintritt: frei

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