Veranstaltungen

13.11.2018 (Dienstag) 19:30

Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht

Lesung & Gespräch
Ort: Stadt:Bibliothek, Panoramabar

Die albanische Dichterin Luljeta Lleshanaku gehört der ersten „nach-totalitären“ Generation von albanischen Lyrikern an, die den in der Kunst bis Anfang der 90er Jahre erzwungenen sozialistischen Realismus hinter sich gelassen und die albanische Lyrik von Grund auf erneuert haben.

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13.11.2018 (Dienstag) 19:30
Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht
15.11.2018 (Donnerstag) 17:15

Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

Lesungen & Gespräch
Ort: Literaturhaus

In der russischen Kunst wurden im 20. und 21. Jahrhundert nicht allein die Grenzen zwischen den Kunstsparten, sondern auch diejenigen zwischen Kunst und Leben wiederholt in Frage gestellt. 

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15.11.2018 (Donnerstag) 17:15
Lev Rubinštejn, Roman Osminkin

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Luljeta Lleshanaku - Warten auf ein Gedicht

13.11.2018 (19:30)

Ort: Stadt:Bibliothek, Panoramabar

Lesung & Gespräch (albanisch/deutsch)

Moderation: Annemarie Türk (Traduki)

Die albanische Dichterin Luljeta Lleshanaku gehört der ersten „nach-totalitären“ Generation von albanischen Lyrikern an, die den in der Kunst bis Anfang der 90er Jahre erzwungenen sozialistischen Realismus hinter sich gelassen und die albanische Lyrik von Grund auf erneuert haben. In dem auf Deutsch vorliegenden Gedichtband Lleshanakus schreibt sie über ihre Kindheit, die Erinnerung an eine schwierige Zeit – Enver Hoxha war am Höhepunkt seiner Macht, ihre Familie als Oppositionelle geächtet, Luljeta entsprechend vom Hochschulstudium ausgeschlossen. In ihren Gedichten vermittelt sich die Vermischung von Privatem und Politischem, sie reflektieren die gesellschaftliche Situation und handeln von heimlich gelesenen Büchern, von heimlichen Gebeten, von einem Leben, das zukunftslos erscheint.

Luljeta Lleshanaku liest aus ihren Werken und spricht mit ihrer Übersetzerin, der österreichischen Schriftstellerin Andrea Grill, über ihre Lyrik, über die Literaturszene in Tirana und die Schwierigkeiten der Vermittlung albanischer Literatur im deutschen Sprachraum.

Luljeta Lleshanaku, lebt und arbeitet in Tirana als Journalistin und Universitätslektorin. Bisher hat sie acht Gedichtbände veröffentlicht, zwölf Bücher erschienen in mehreren Sprachen, auf Deutsch liegt der Gedichtband „Kinder der Natur“ (Übersetzung Andrea Grill, Edition Korrespondenzen 2010) vor. Luljeta Lleshanaku erhielt zahlreiche Preise, zuletzt den „PEN Albania 2016“.

Andrea Grill studierte Biologie, Italienisch, Spanisch und Linguistik in Salzburg, Thessaloniki und Tirana, lebt heute in Wien. Sie veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände und Prosawerke, zuletzt erschien 2016 der Band „Schmetterlinge“ in der Reihe Naturkunden bei Matthes & Seitz. Aus dem Albanischen übersetzte sie u.a. Werke von Luljeta Lleshanaku, Mimoza Ahmeti und Ervina Halili.

Eintritt frei

Veranstalter: prolit in Kooperation mit Literaturforum Leselampe und Schwerpunktjahr Albanien des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres in Zusammenarbeit mit dem europäischen Netzwerk TRADUKI, Stadtbibliothek

 

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