Veranstaltungen

18.02.2019 (Montag) 19:30

Stefan Weidner - Jenseits des Westens

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische, wirtschaftliche und kulturelle Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage.

Weiterlesen …

18.02.2019 (Montag) 19:30
Stefan Weidner - Jenseits des Westens
26.02.2019 (Dienstag) 19:30

Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Immer wieder führen seine Wege durch die Großstadt den Erzähler in Leopold Federmairs „Tokyo Fragmente“ an einen bestimmten Ort: Eine winzige Bar in einem unauffälligen Stadtteil, die für ihn zur „nächtlichen Universität“ wird.

Weiterlesen …

26.02.2019 (Dienstag) 19:30
Leopold Federmair - Tokyo Fragmente

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Oksana Sabuschko - Der lange Abschied von der Angst

30.10.2018 (19:30)

OKSANA SABUSCHKO
Der lange Abschied von der Angst

Lesung & Gespräch (ukrainisch/deutsch)

 

Übersetzung: Maryia Donska

Etwas mehr als einen Monat nach dem Terroranschlag im Bataclan am 13.11.2015 ist Oksana Sabuschko zu Gast in Paris. Die Erfahrung in der paralysierten Metropole lässt die ukrainische Autorin in ihrem klugen Essay über das Verarbeiten von Angst, hervorgerufen durch Krieg und Terror, reflektieren. Das kulturelle Gedächtnis europäischer Staaten steht zunächst im Fokus des Essays. Ausgehend von den Kollaborateuren mit dem Vichy-Regime und dem Versagen der Linksintellektuellen während des Zweiten Weltkriegs reist Sabuschko durch die französische  Geistesgeschichte von Sartre über Derrida bis hin zu Houellebecq. Wo liegen die Parallelen zwischen dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Frankreich und der russischen Besatzung der Krim seit 2014? Ist die Ukraine ein failed state? Welchen Einfluss haben Politik und Medien auf unser Alltagsleben? Bezugnehmend auf die Feldstudien geht sie in einem weiteren Schritt der Frage nach, inwieweit Sex eine Metapher für soziale und kulturelle Konstellationen darstellt.

Oksana Sabuschko, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der heutigen Ukraine, wurde 1960 geboren und lebt in Kiew. Sie publizierte mehrere Lyrikbände, Erzählungen und politisch-philosophische Studie sowie Romane, u.a. „Feldstudien über ukrainischen Sex“(dt. 2006) und „Museum der vergessenen Geheimnisse“ (2009). Mit ihren Essays in „Planet Wermut“ (2012) nimmt Sabuschko von einem kritisch feministischen, postkolonialistischen Standpunkt Stellung zu Politik und Geschichte ihres Landes. „Der lange Abschied von der Angst“ ist in der Übersetzung von Alexander Sitzmann im Verlag Droschl erschienen.

 

(in Kooperation mit Fachbereich Slawistik)

Foto: Rostyslav Luzhetskyy

Impressionen

Zurück