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Malgorzata Bogaczyk-Vormayr, Elisabeth Kapferer

Ort: Literaturhaus Salzburg

Buchpräsentation & Gespräch

Veranstalter: prolit

Eintritt: frei

© E. Kapferer, M. Bogaczyk-Vormayr; Fotos: privat

Befremdung und Begegnung

"Ein Kunstwerk benötigt zu seiner Wirksamkeit das Einverständnis des Betrachters, der durch seine Inbrunst und seinen Segen das Kunstwerk zum Leben erweckt - so wie die Geister in den Märchen erst zu existieren anfangen, wenn man sie ruft." (Jean Dubuffet)

Wie entsteht Begegnung in der Kunst und durch Kunst? Wie erleben Künstler:innen sich selbst im Schaffensprozess und wie erleben sie das eigene Kunstwerk im Annäherungsprozess durch andere? Was kann „Kunst-Vermittlung“ bedeuten?

Im dritten Band der Reihe „Kunst und Inklusion“ geht es darum, wie mit und durch Kunst ein Rahmen für wahre Begegnung geschaffen werden kann. Was ist anders an Kunst, sodass uns die bildnerische oder literarische Auseinandersetzung mit dem Anderen dieses besser verständlich machen kann als alle wissenschaftlichen Versuche? Die Autor:innen dieses Bandes bieten unterschiedlichste Einblicke in künstlerische Erfahrungen des Anderen – des Neuen, Fremden, Beunruhigenden, Rebellischen, aber auch des Eigenen, in einer anderen, ungewöhnlichen, ungewohnten Art und Weise. Das Andere gehört in allen Lebensbereichen zu den menschlichen Grunderfahrungen. Das Buch ist somit ein interdisziplinärer Beitrag zur Alteritätsforschung, mit Perspektiven aus Philosophie, Psychologie und Kunsttherapie, aus den Kunstwissenschaften und aus der Literatur- und Sprachwissenschaft.

 

Małgorzata Bogaczyk-Vormayr ist Assistenzprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Posen, Hochschulprofessorin für Ethik an der KPH Edith Stein in Innsbruck und Lehrbeauftragte an der Akademie der Bildenden Künste in München, sie unterrichtet Philosophische Anthropologie, Sozialethik, Umweltethik und Kunstphilosophie.

Elisabeth Kapferer ist Senior Scientist am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg, ihr Forschungsinteresse gilt unter anderem Repräsentationen von Armut und sozialer Ausgrenzung in wohlhabenden Gesellschaften in Sprache und Bild.

 

 

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